Netzwerkinterface, Realtek-Chip

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Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Matthias Hanft
Hallo, nachdem es mit dem Onboard-Chip ("sky2") des Intel-D915GEV-Boards
nun anscheinend doch wieder Probleme gibt (zumindest wenn der Client
Gigabit fährt), will ich eine separate PCI-Netzwerkkarte reinbauen,
die einfach als "Intel E1000" angesteuert werden kann.

Bei der Suche nach einer geeigneten Karte bin ich auf verschiedene Realtek-
Chipsätze gestoßen: RTL8110SC, RTL8153, RTL8169S, RTL8169SC... (von Digitus,
Exsys, LevelOne, Logilink etc.).

Laufen die alle "einfach so", wenn man CONFIG_E1000=y setzt, oder muss man
da irgendwas beachten? Was ist der Unterschied zwischen den ganzen Chip-
sätzen, und/oder gibts einen, der mit Gentoo "besonders gut" funktioniert?

Danke & Gruß Matthias.

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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Oliver Rath
Hi Matthias,

On 30.11.2014 14:40, Matthias Hanft wrote:

> Hallo, nachdem es mit dem Onboard-Chip ("sky2") des Intel-D915GEV-Boards
> nun anscheinend doch wieder Probleme gibt (zumindest wenn der Client
> Gigabit fährt), will ich eine separate PCI-Netzwerkkarte reinbauen,
> die einfach als "Intel E1000" angesteuert werden kann.
>
> Bei der Suche nach einer geeigneten Karte bin ich auf verschiedene Realtek-
> Chipsätze gestoßen: RTL8110SC, RTL8153, RTL8169S, RTL8169SC... (von Digitus,
> Exsys, LevelOne, Logilink etc.).
>
> Laufen die alle "einfach so", wenn man CONFIG_E1000=y setzt, oder muss man
> da irgendwas beachten? Was ist der Unterschied zwischen den ganzen Chip-
> sätzen, und/oder gibts einen, der mit Gentoo "besonders gut" funktioniert?
>

Normalerweise erkennt man an den Treibernamen, für welchen Chip und
damit Hersteller sie gemacht wurden. Die REALTEK-Chips kommen von der
Firma Realtek und werden durch die entsprechenden Realtek-Treiber
(rtl...) unterstützt.

Die INTEL E1000 wird von Intel hergestellt und von den entsprechenden
INTEL-Treibern unterstützt wie z.B. der e1000. Da Intel einer der ersten
war, der Linux mit Treibern unterstützt hat, sind dort die Namen
besonders kurz und lassen daher den Hersteller für Neulinge nicht sofort
erkennen.

Wenn Du also eine Realtek-Karte verwenden willst, brauchst Du auch
Realtek-Treiber, die werden also mit e1000 nicht laufen.

Wenn Du aber z.B. eine Intel 1000GT nimmst (wäre übrigens eine gute
Wahl, ca. 20-30€), kannst Du den e1000 nehmen.

Hoffe damit geholfen zu haben,

Gruß
Oliver


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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Matthias Hanft
Oliver Rath schrieb:
>
> Normalerweise erkennt man an den Treibernamen, für welchen Chip und
> damit Hersteller sie gemacht wurden. Die REALTEK-Chips kommen von der
> Firma Realtek und werden durch die entsprechenden Realtek-Treiber
> (rtl...) unterstützt.

Ah, ok, danke, "grep RTL .config" zeigt mir da momentan nur das hier:

# CONFIG_USB_RTL8150 is not set
# CONFIG_USB_RTL8152 is not set
# CONFIG_IBM_RTL is not set

> Wenn Du also eine Realtek-Karte verwenden willst, brauchst Du auch
> Realtek-Treiber, die werden also mit e1000 nicht laufen.

Ok. Jetzt bietet mein Standardhändler allerdings, wie gesagt, nur
Karten mit 8110, 8153 und 8169 an (teilweise auch noch mit S oder
SC dahinter). Das passt ja nun nicht so wirklich?!

Allerdings habe ich grad im "make menuconfig" noch (mit "NEW") ein
"CONFIG_R8169" gefunden, das klingt ja recht "kompatibel" (ich hoffe
mal, ob da noch "S" oder "SC" dahintersteht, spielt keine Rolle)...

> Wenn Du aber z.B. eine Intel 1000GT nimmst (wäre übrigens eine gute
> Wahl, ca. 20-30€), kannst Du den e1000 nehmen.

Ja, behalte ich mal im Hinterkopf. Gibts halt bei meinem Standardhändler
nicht, aber bei Amazon...

> Hoffe damit geholfen zu haben,

Ja, auf jeden Fall! Danke!

Gruß Matthias.


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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Oliver Rath

On 30.11.2014 15:11, Matthias Hanft wrote:
> Oliver Rath schrieb:
>> Normalerweise erkennt man an den Treibernamen, für welchen Chip und
>> damit Hersteller sie gemacht wurden. Die REALTEK-Chips kommen von der
>> Firma Realtek und werden durch die entsprechenden Realtek-Treiber
>> (rtl...) unterstützt.
> Ah, ok, danke, "grep RTL .config" zeigt mir da momentan nur das hier:
>
> # CONFIG_USB_RTL8150 is not set
> # CONFIG_USB_RTL8152 is not set
Das wäre der Treiber.

> # CONFIG_IBM_RTL is not set
>
>> Wenn Du also eine Realtek-Karte verwenden willst, brauchst Du auch
>> Realtek-Treiber, die werden also mit e1000 nicht laufen.
> Ok. Jetzt bietet mein Standardhändler allerdings, wie gesagt, nur
> Karten mit 8110, 8153 und 8169 an (teilweise auch noch mit S oder
> SC dahinter). Das passt ja nun nicht so wirklich?!
>
> Allerdings habe ich grad im "make menuconfig" noch (mit "NEW") ein
> "CONFIG_R8169" gefunden, das klingt ja recht "kompatibel" (ich hoffe
> mal, ob da noch "S" oder "SC" dahintersteht, spielt keine Rolle)...

1. Netzwerk: Device Drivers
    -> Network Device Support
      -> Ethernet Drivers
         -> USB Network Adapter
           -> Realtek RTL8152/RTL8153 Based USB Ethernet Adapters

Bissl googlen hilft ;-)

>
>> Wenn Du aber z.B. eine Intel 1000GT nimmst (wäre übrigens eine gute
>> Wahl, ca. 20-30€), kannst Du den e1000 nehmen.
> Ja, behalte ich mal im Hinterkopf. Gibts halt bei meinem Standardhändler
> nicht, aber bei Amazon...
Ich weiß ja nicht, was für eine Nase Deine Standardhändler ist, aber
USB-Ethernet-Kombi-Karten wird es höchstwahrscheinlich nicht mit
Intel-Chips geben. Und der o.a. Realtek-Chip ist Performance-mäßig eine
ziemliche Nulpe.

Gruß
Oliver


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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Matthias Hanft
Oliver Rath schrieb:

>
>> # CONFIG_USB_RTL8152 is not set
> Das wäre der Treiber.
>
> 1. Netzwerk: Device Drivers
>     -> Network Device Support
>       -> Ethernet Drivers
>          -> USB Network Adapter
>            -> Realtek RTL8152/RTL8153 Based USB Ethernet Adapters
>
> Bissl googlen hilft ;-)

Hatte ich eigentlich gemacht, aber nix spezifisches gefunden (jedenfalls
nix zum Unterschied der verschiedenen Realtek-Chips). Und in der Kate-
gorie "Ethernet Drivers - USB Network Adapter" hätte ich nur Adapter
gesucht, mit denen man einen PC über die USB-Schnittstelle an ein
Ethernet anschließen kann... :-) also quasi sowas hier:
http://www.softcarrier.de/htmlkat/koepfe/18765/303.jpg
Dann ist auf dieser "Kombikarte" der Ethernet-Anschluss intern offenbar
als genau so ein USB-Adapter geschaltet? Ja, dann ist schon klar, daß
das Performance-mäßig nix wird...

> Ich weiß ja nicht, was für eine Nase Deine Standardhändler ist, aber
> USB-Ethernet-Kombi-Karten wird es höchstwahrscheinlich nicht mit
> Intel-Chips geben. Und der o.a. Realtek-Chip ist Performance-mäßig eine
> ziemliche Nulpe.

Ah, ok. Genau solche Infos habe ich versucht zu googlen (also Unterschiede
8110/8153/8169 in einer übersichtlichen Vergleichstabelle), aber eben nix
gefunden. Wäre der "CONFIG_R8169" für eine reine Ethernet-Karte denn OK?
Der "RTL8169SC" wäre z.B. hier drauf:
http://www.digitus.info/produkte/netzwerk/gigabit-ethernet-netzwerk/netzwerk-interface-karten/gigabit-ethernet-pci-netzwerkkarte-dn-10110/

Gruß Matthias.


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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Johann Schmitz (ercpe)
In reply to this post by Matthias Hanft
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

On 30.11.2014 14:40, Matthias Hanft wrote:
> Bei der Suche nach einer geeigneten Karte bin ich auf verschiedene
> Realtek- Chipsätze gestoßen: RTL8110SC, RTL8153, RTL8169S,
> RTL8169SC... (von Digitus, Exsys, LevelOne, Logilink etc.).

Die drei großen Chip-Hersteller für NICs Intel, Realtek und Broadcom
werden eigentlich immer gut unterstützt. Ich hatte bisher glaube ich
noch nie eine Karte, die nicht vom Kernel unterstützt wurde.
Probleme haben bei mir bisher lediglich Intel Quad-Port Karten
gemacht, was aber durch ein Flash-Update erledigt wurde.

Bei BCM und manchen Intels empfiehlt es sich, den Firmware-Blob
(in-Kernel-Blob sys-kernel/linux-firmware) zu installieren um weitere
Funktionen nutzen zu können - habe ich im SoHo-Bereich aber noch nie
gebraucht.

Wie bereits gesagt wurde, sind die Treiber teilweise nach der Familie
(und nicht nach dem konkreten Chip benannt), so dass es nicht direkt
ersichtlich ist, dass der Treiber funktioniert.


> Laufen die alle "einfach so", wenn man CONFIG_E1000=y setzt, oder
> muss man da irgendwas beachten? Was ist der Unterschied zwischen
> den ganzen Chip- sätzen, und/oder gibts einen, der mit Gentoo
> "besonders gut" funktioniert?

Nicht umbedingt mit e1000, aber ja. Kernel-Treiber aktivieren, reboot,
und dann werden die Karten erkannt.

In einem Heimnetz sind i.d.R. nicht die Karten die bremsende
Komponente (sondern eher die Switche, Festplatten und Chipsets), daher
würde ich nicht Unmengen an Geld für die Karte ausgeben. Die hier hört
sich gut an:
http://geizhals.at/de/intel-pro-1000-gt-desktop-adapter-pwla8391gt-a125371.html

Und wenn man sie partout nicht ans laufen bekommt, kann man (bei
Online-Bestellung) die Ware immer noch zurück schicken.
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v2

iQEcBAEBAgAGBQJUfBn3AAoJEKCEBkJ3xQHtwioH/320ffJve8L/aeOkeyteN+1h
oa9UA0IDUuV/qWdhJugaatNcXpdr1Rn3NwNkoNFWU/lmKkd7jgLKCZSHNyqEx1qd
o3eEbUjDENwAdaqxNYzvlqZnzzpSjVqDKyAjlo9KeG2lM54hPlqvToZcDhhvs2Tx
qKeOM44UVrf6gEUc06jU21kqESfKlH1HodZOjhq6qOG526oc5gOKVab0oSVjAZ5b
NygwVYLPZcrAtVB9B6OET6R1zvdwiftyXKbzOm/eCQH2PFHzB9YPudXk6tDz4fLy
FEQuCZltvQI8NJX0PPBKaQMeUU2ARjbN6WoIkYqd1jl+46EJltWdXTdyTksd7PE=
=HUHz
-----END PGP SIGNATURE-----

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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Matthias Hanft
Johann Schmitz (ercpe) schrieb:
>
> Wie bereits gesagt wurde, sind die Treiber teilweise nach der Familie
> (und nicht nach dem konkreten Chip benannt), so dass es nicht direkt
> ersichtlich ist, dass der Treiber funktioniert.

Stimmt, aber dazu müßte man sich halt ein bißchen mit der Hardware
auskennen... ich habe auch schon nach "Realtek 8110 8153 8169" gegoogelt,
um vielleicht irgendwo eine Vergleichstabelle zwischen den verschiedenen
Chips zu finden, aber leider ohne Ergebnis.

*Einen* richtigen "Match" hab ich aber gefunden: Diese Karte hier
http://www.digitus.info/produkte/netzwerk/gigabit-ethernet-netzwerk/netzwerk-interface-karten/gigabit-ethernet-pci-netzwerkkarte-dn-10110/
hat einen RTL8169SC drauf, und dafür gibts CONFIG_R8169. Das sieht
doch vielversprechend aus - odrrr?

(Warum es ist "recommended", den Treiber als Kernel*modul* zu erstellen?)

> In einem Heimnetz sind i.d.R. nicht die Karten die bremsende
> Komponente (sondern eher die Switche, Festplatten und Chipsets), daher
> würde ich nicht Unmengen an Geld für die Karte ausgeben. Die hier hört
> sich gut an:
> http://geizhals.at/de/intel-pro-1000-gt-desktop-adapter-pwla8391gt-a125371.html

Ja, danke, heb ich auf jeden Fall mal auf. Allerdings würde ich halt gerne
bei meinem Standard-Großhändler bestellen, und der hat leider keine Intels...

Generell (und als Hintergrund-Info): Es muß auch nicht das letzte Kbit/s
ausgereizt werden! Ich hab bloß momentan das Problem mit einer Onboard-
SKY2-Schnittstelle auf dem Mainboard Intel D915GEV, die, wenn ein Windows-
Client via Samba ein Programm vom Server ausführen will, offenbar gerne
mal 20sec lang ihren Betrieb einstellt. Ähnliche Probleme hats auch schon
damals (2006) gegeben (damals mußte man dann allerdings sogar rebooten,
um das Dings wieder in Gang zu kriegen), aber seit der SKY2-Treiber im
Kernel enthalten ist, hat eigentlich alles funktioniert. Allerdings hab
ich vor einiger Zeit den ersten Client auf Gigabit umgestellt und krieg
nicht mehr als ca. 280 Mbit/s raus (auch nicht per FTP; Samba maximal
ca. 100-200 Mbit/s); das muß doch schneller gehen. Und daß ein Programm
20sec zum Starten braucht, weil der Netzwerktraffic irgendwie komplett
zusammenbricht - Thread in news:de.comp.os.ms-windows.netzwerke - ist
auch ein Unding. Ich hab schon in alle möglichen (und unmöglichen) Rich-
tungen nachgeforscht, und jetzt ist bloß noch die Netzwerkschnittstelle
als meine letzte Hoffnung übrig (vor allem, weil die damals eben auch
schon Zicken gemacht hat). Wenns daran auch nicht liegt, weiß ich dann
nimmer weiter... :-(

Gruß Matthias.


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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Johann Schmitz (ercpe)
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Hash: SHA1

On 01.12.2014 10:02, Matthias Hanft wrote:
> *Einen* richtigen "Match" hab ich aber gefunden: Diese Karte hier
> http://www.digitus.info/produkte/netzwerk/gigabit-ethernet-netzwerk/netzwerk-interface-karten/gigabit-ethernet-pci-netzwerkkarte-dn-10110/
>
>
hat einen RTL8169SC drauf, und dafür gibts CONFIG_R8169. Das sieht
> doch vielversprechend aus - odrrr?

Ja, der passt. Wie gesagt: Realtek-Karten sind sehr gut unterstützt,
so dass man eigentlich nicht viel falsch machen kann.

> (Warum es ist "recommended", den Treiber als Kernel*modul* zu
> erstellen?)

Hin und wieder kommt es vor, das man dem Treiber parameter mitgeben
muss. Das kann man aber nur beim Laden machen. Wenn man den Treiber
fest einbaut, kann man das nur per reboot erledigen (und nicht alle
Treiber unterstützen diesen Weg).


-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v2

iQEcBAEBAgAGBQJUfEZYAAoJEKCEBkJ3xQHt4bMH/2zm8ECrDvoS+zgkZj4uy2Up
AfEokwiOoH02ZGTZIi0nG+84XsLucUQhZQGX749kJA4fPmaJKNwFHLN89JkcX5q+
98LqKgDaQlODknTB8xo+1WhTA4G81DmFeZu8v2+fwEdjbunR4PkwIelS8Tl1wwM3
fsAzP882cjjNlRxHouFYkBSpE8GrYBHtPt9mV1hlP/IzoBgzwkfAEEe+ZZbDLFOr
yxtG9tXmpNX3WlvlCqr787W3r1ysmLEhkxTYfnBgJiltK14OlXKbhyRqXDVTLZ8+
+uXk3Nfm/0P6aOuP4too6+toQ8DG4ei6YHANS5Dm5ukEFzQ7hjz1i1pIxGes5Jo=
=30wt
-----END PGP SIGNATURE-----

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Re: Netzwerkinterface, Realtek-Chip

Oliver Rath
Hallo,

On 01.12.2014 11:43, Johann Schmitz (ercpe) wrote:
> On 01.12.2014 10:02, Matthias Hanft wrote:
> > *Einen* richtigen "Match" hab ich aber gefunden: Diese Karte hier
> >
> http://www.digitus.info/produkte/netzwerk/gigabit-ethernet-netzwerk/netzwerk-interface-karten/gigabit-ethernet-pci-netzwerkkarte-dn-10110/
>
>
> hat einen RTL8169SC drauf, und dafür gibts CONFIG_R8169. Das sieht
> > doch vielversprechend aus - odrrr?
Das ist eine PCI-Karte, wird für Deine Zwecke schon reichen.

>
> Ja, der passt. Wie gesagt: Realtek-Karten sind sehr gut unterstützt,
> so dass man eigentlich nicht viel falsch machen kann.
Naja. Die obige passt schon, aber das USB-Modell ist via USB-2.0
angeschlossen, d.h. half-duplex und max. 480mbit Brutto-Durchsatz.

>
> > (Warum es ist "recommended", den Treiber als Kernel*modul* zu
> > erstellen?)
>
> Hin und wieder kommt es vor, das man dem Treiber parameter mitgeben
> muss. Das kann man aber nur beim Laden machen. Wenn man den Treiber
> fest einbaut, kann man das nur per reboot erledigen (und nicht alle
> Treiber unterstützen diesen Weg).
>

Treiber einzubauen (gerade Netzwerktreiber) kann sinnvoll sein, wenn Du
z.B. über Netzwerk booten willst via PXE. Wenn Du dann einen Kernel
baust mit rootfs über NFS, *muss* der Netzwerktreiber fest einkompiliert
sein.

Ein weiterer Grund ist - wieder hauptsächlich bei embedded - die
Möglichkeit, den kompletten Modul-Support rauszuwerfen, um Platz zu
sparen oder um Mißbrauch durch manipulierte Module zu verhindern.

Aber im Normalfall, den ich hier sehe, ist das Modul eindeutig die
flexiblere und leichter zu handhabende Variante.

Gruß
Oliver