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wieder zurück

Sebastian
Hallo,

auf der Liste ist es so ruhig, gibt es keine Gentoo Nutzer oder keine
Probleme? Gibt es eine neue Komunikationsplatform?

Ich versuche gerade Gentoo wieder zu Installieren. Vor ein paar Jahren bin ich
wieder zu Suse Tumbleweed zurück gekehrt, bin damit aber nicht wirklich
zufrieden und will es jetzt nochmal mit Gentoo versuchen. Dazu erst mal eine
Parallelinstallation als Übergang.

Hier ist jetzt auch mein Problem Kernel ist erstellt und Grundlegende
Einstellungen getan und grundlegende Programme Installiert . Jetzt braucht es
aber ein Bootmenu welches mir beide Systeme anbietet.

Am liebsten würde ich erst mal den Grub2 von Suse weiter verwenden auch um
dort die Automatischen Updates immer eingepflegt zu bekommen.
Jetzt müsste ich meinen Kernel welcher in der rootpartition von gentoo unter
/boot liegt starten können (LABEL=ssd_gentoo-root in der fstab von suse) oder
(dev/sdb6). Das müsste ich ja irgendwie über yast machen da die Änderungen im
Grub.cfg ja von yast beim nächsten update überschrieben wird.

Eine Idee wäre in /grub von Gentoo auch einen Bootloader zu Installieren
welcher vom Ersten gestartet wird, wahrscheinlich die sauberste Lösung mit
möglichst wenig Schnittstellen zwischen den Systemen im Alltag (Updates).
Wie lässt sich das Umsetzen? Gibt es bessere Vorschläge?

Gruß
Sebastian

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Re: wieder zurück

assabajanischer_hinterwaeldler
Hallo Sebastian,

ja es gibt noch Gentoo Nutzer und auch Menschen (zumindest mich), der
die Mails, wenn welche kommen liest.

Zu deinem Vorschlag:
Chainloading verwenden. Wie genau das geht, weiß ich allerdings nicht,
aber evtl hilft die Richtung.

Meine erste Idee:
Bootloader nur aus einem System heraus installieren und verwenden. Im
Gegensatz zu den meisten Distributionen sehe ich zumindest auch den
Kernel selbst als Rolling an und behalte nur den aktuellsten und den
vorherigen Install um im Notfall ein Fallback zu haben, falls ich doch
am Kernel spielen möchte.
Dadurch existieren aus der Sicht des Bootloaders nur 2 Versionen, die
sich im Laufe der Updates nicht verändern, da die Pfade konstant bleiben
-> Nur der Suse-Anteil verändert sich nach Bedarf und Gentoo bleibt
davon unberührt.

Ansatz ist bei einem solchen Layout:
- SuSe Standard Update Mechanismus + Custom Cfg Einträge erstellen, die
  zu dem Gentoo-Layout passen
- /etc/grub.d so ablegen und einbinden/linken, dass es für beide passt
- Suse so anlegen, dass der Wechsel über ein Chroot möglich ist.
  Sollte eine Update nötig sein, ist der Zugriff und die Regenerierung
  der grub.cfg einfach möglich, aber idr nicht nötig, da die Pfade
  erhalten bleiben.
- Kernel install in Gentoo besteht aus:
  * make
  * mv /boot/curKernel /boot/oldKernel
  * cp arch/.../kernel /boot/curKernel

Soweit mal mein Ansatz

Gruß
Martin


On Mon, Oct 06, 2014 at 12:04:20AM +0200, Sebastian wrote:

> Hallo,
>
> auf der Liste ist es so ruhig, gibt es keine Gentoo Nutzer oder keine
> Probleme? Gibt es eine neue Komunikationsplatform?
>
> Ich versuche gerade Gentoo wieder zu Installieren. Vor ein paar Jahren bin ich
> wieder zu Suse Tumbleweed zurück gekehrt, bin damit aber nicht wirklich
> zufrieden und will es jetzt nochmal mit Gentoo versuchen. Dazu erst mal eine
> Parallelinstallation als Übergang.
>
> Hier ist jetzt auch mein Problem Kernel ist erstellt und Grundlegende
> Einstellungen getan und grundlegende Programme Installiert . Jetzt braucht es
> aber ein Bootmenu welches mir beide Systeme anbietet.
>
> Am liebsten würde ich erst mal den Grub2 von Suse weiter verwenden auch um
> dort die Automatischen Updates immer eingepflegt zu bekommen.
> Jetzt müsste ich meinen Kernel welcher in der rootpartition von gentoo unter
> /boot liegt starten können (LABEL=ssd_gentoo-root in der fstab von suse) oder
> (dev/sdb6). Das müsste ich ja irgendwie über yast machen da die Änderungen im
> Grub.cfg ja von yast beim nächsten update überschrieben wird.
>
> Eine Idee wäre in /grub von Gentoo auch einen Bootloader zu Installieren
> welcher vom Ersten gestartet wird, wahrscheinlich die sauberste Lösung mit
> möglichst wenig Schnittstellen zwischen den Systemen im Alltag (Updates).
> Wie lässt sich das Umsetzen? Gibt es bessere Vorschläge?
>
> Gruß
> Sebastian
>

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Re: wieder zurück

wirkzeit Design & Technologie
Hallo,
hier im Oberbergischen gibt es noch einen der auch eine verwaiste
Mailingliste hortet :-)...

Ich habe exakt diese Konstellation: OpenSuse 13.1 und Gentoo 2.2.
Habe mir das System komplett über die chroot Umgebung aus OS
zusammengebaut und auch getunt.
Meinen selbst kompilierten Kernel habe ich einen Namen gegeben, der
keine Versionsnummer hat (brauche keine dutzenden von Kernel. Entweder
der aktuelle läuft oder net :-) )...
Dann habe ich das ganze über OpenSuse/Yast/Bootloader suchen- und in der
grub2/grub.cfg eintragen lassen.
Alles paletti und funktioniert wunderbar.

Obwohl Gentoo mein bevorzugtes BS ist, pflege ich auf der gleichen
Platte noch meine "alte" OS :-). Das hat den Vorteil, dass ich mal eben
mit rsync Gentoo, oder andersrum OpenSuse sichern kann. /home und alle
Datenplatten sind eigene HD Devices. Ab und an mal die ganze BS Platte
mit Clonezilla sichern (SSD mit 60GB) und schon schläfst du gut :-)...

Grüße aus dem Oberbergischen

Thorsten


wirkzeit Design & Technologie
Thorsten Muder
www.wirkzeit.de

Am 06.10.2014 03:03, schrieb [hidden email]:

> Hallo Sebastian,
>
> ja es gibt noch Gentoo Nutzer und auch Menschen (zumindest mich), der
> die Mails, wenn welche kommen liest.
>
> Zu deinem Vorschlag:
> Chainloading verwenden. Wie genau das geht, weiß ich allerdings nicht,
> aber evtl hilft die Richtung.
>
> Meine erste Idee:
> Bootloader nur aus einem System heraus installieren und verwenden. Im
> Gegensatz zu den meisten Distributionen sehe ich zumindest auch den
> Kernel selbst als Rolling an und behalte nur den aktuellsten und den
> vorherigen Install um im Notfall ein Fallback zu haben, falls ich doch
> am Kernel spielen möchte.
> Dadurch existieren aus der Sicht des Bootloaders nur 2 Versionen, die
> sich im Laufe der Updates nicht verändern, da die Pfade konstant bleiben
> -> Nur der Suse-Anteil verändert sich nach Bedarf und Gentoo bleibt
> davon unberührt.
>
> Ansatz ist bei einem solchen Layout:
> - SuSe Standard Update Mechanismus + Custom Cfg Einträge erstellen, die
>    zu dem Gentoo-Layout passen
> - /etc/grub.d so ablegen und einbinden/linken, dass es für beide passt
> - Suse so anlegen, dass der Wechsel über ein Chroot möglich ist.
>    Sollte eine Update nötig sein, ist der Zugriff und die Regenerierung
>    der grub.cfg einfach möglich, aber idr nicht nötig, da die Pfade
>    erhalten bleiben.
> - Kernel install in Gentoo besteht aus:
>    * make
>    * mv /boot/curKernel /boot/oldKernel
>    * cp arch/.../kernel /boot/curKernel
>
> Soweit mal mein Ansatz
>
> Gruß
> Martin
>
>
> On Mon, Oct 06, 2014 at 12:04:20AM +0200, Sebastian wrote:
>> Hallo,
>>
>> auf der Liste ist es so ruhig, gibt es keine Gentoo Nutzer oder keine
>> Probleme? Gibt es eine neue Komunikationsplatform?
>>
>> Ich versuche gerade Gentoo wieder zu Installieren. Vor ein paar Jahren bin ich
>> wieder zu Suse Tumbleweed zurück gekehrt, bin damit aber nicht wirklich
>> zufrieden und will es jetzt nochmal mit Gentoo versuchen. Dazu erst mal eine
>> Parallelinstallation als Übergang.
>>
>> Hier ist jetzt auch mein Problem Kernel ist erstellt und Grundlegende
>> Einstellungen getan und grundlegende Programme Installiert . Jetzt braucht es
>> aber ein Bootmenu welches mir beide Systeme anbietet.
>>
>> Am liebsten würde ich erst mal den Grub2 von Suse weiter verwenden auch um
>> dort die Automatischen Updates immer eingepflegt zu bekommen.
>> Jetzt müsste ich meinen Kernel welcher in der rootpartition von gentoo unter
>> /boot liegt starten können (LABEL=ssd_gentoo-root in der fstab von suse) oder
>> (dev/sdb6). Das müsste ich ja irgendwie über yast machen da die Änderungen im
>> Grub.cfg ja von yast beim nächsten update überschrieben wird.
>>
>> Eine Idee wäre in /grub von Gentoo auch einen Bootloader zu Installieren
>> welcher vom Ersten gestartet wird, wahrscheinlich die sauberste Lösung mit
>> möglichst wenig Schnittstellen zwischen den Systemen im Alltag (Updates).
>> Wie lässt sich das Umsetzen? Gibt es bessere Vorschläge?
>>
>> Gruß
>> Sebastian
>>
>
>

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Re: wieder zurück

Sebastian
Hallo,

jetzt habe ich endlich ein Basissystem erstellt mit X und kde.
Leider klappt das mit dem Starten nicht.

Wo sind eigentlich die schönen Deutschen Installationsleitungen hin? Jetzt
zwar aktualisiert aber meißt nur noch in Englisch. In der Regel taten es die
alten aber noch.

Am Montag, 6. Oktober 2014, 07:22:02 schrieb wirkzeit Design & Technologie:

> Hallo,
> hier im Oberbergischen gibt es noch einen der auch eine verwaiste
> Mailingliste hortet :-)...
>
> Ich habe exakt diese Konstellation: OpenSuse 13.1 und Gentoo 2.2.
> Habe mir das System komplett über die chroot Umgebung aus OS
> zusammengebaut und auch getunt.
> Meinen selbst kompilierten Kernel habe ich einen Namen gegeben, der
> keine Versionsnummer hat (brauche keine dutzenden von Kernel. Entweder
> der aktuelle läuft oder net :-) )...
> Dann habe ich das ganze über OpenSuse/Yast/Bootloader suchen- und in der
> grub2/grub.cfg eintragen lassen.
> Alles paletti und funktioniert wunderbar.

Mein Suse hatte lange Probleme den Bootloader überhaupt zu konfigurieren.
Jetzt mit dem Aktuellem Suse sieht der etwas anders aus. Suse hat den gentoo
kernel auch gefunden und Eingebunden wenn der auch suse heißt.
In Yast finde ich nichts den Eintrag umzubenennen und die Grub cfg
überschreibt Yast wieder.
Aber das größere Problem ist das Suse dem Kernel seine eigene Rootpartition
unterjubelt. Das habe ich leider erst später bemerkt.
Gentoo verhielt sich zwar nicht wie erwartet aber den Fehler habe ich auf
meine konfiguration genommen. Aber als dann das Suse System meine Befehle
unter Gentoo in der History hatte wurde mir das klar.

Wie ich das eingestellt bekomme erschließt sich aber unter Yast nicht.
Die 3 Reiter welche mir zur Verfügung stehen lassen da keine Einstellungen zu.
Boot Code Options
Kernel Parameters
Bootloader Options

>
> Obwohl Gentoo mein bevorzugtes BS ist, pflege ich auf der gleichen
> Platte noch meine "alte" OS :-). Das hat den Vorteil, dass ich mal eben
> mit rsync Gentoo, oder andersrum OpenSuse sichern kann. /home und alle
> Datenplatten sind eigene HD Devices. Ab und an mal die ganze BS Platte
> mit Clonezilla sichern (SSD mit 60GB) und schon schläfst du gut :-)...

So ähnlich stelle ich mir das auch vor.

Gruß
Sebastian

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Re: wieder zurück

assabajanischer_hinterwaeldler
Hallo,

da ich selbst kein Suse verwende, kenne ich mich mit yast nicht direkt
aus. Prinzipiell sollte es ein Aufsatz auf /etc/grub.d sein.
Durch ein paar greps konnte ich folgendes rausziehen:
root wird über linux_root_this_version gesetzt, das wiederum auf
LINUX_ROOTDEVICE geht. Das zeigt dann auf GRUB_DEVICE bzw
GRUB_DEVICE_UUID.
Evtl gibt es einen Eintrag in diese Richtung.
Ansonsten kann ich mir bei diesem Vorgehen folgendes Vorstellen:

Ein kurzer bilder check um die optionen zu überprüfen hat mich zu
folgendem bild gebracht:
https://de.opensuse.org/Datei:YaST-Module-Bootloader-Abschnittsverwaltung-Einstellungen.png
Da gibt es einen eintrag "Root-Gerät" der nach dem klingt, was gesucht
ist.

Wenn wie im ursprünglichen Eintrag nur 1-n (mit festem n) optionen
gewünscht sind, kann es evtl auch mit manuellen einträgen in /etc/grub.d
funktionieren. Nicht schön, aber sollte helfen

Vielleicht hilft es dir ja.
Gruß
Hinterwaeldler


On Sun, Jan 18, 2015 at 07:43:29PM +0100, Sebastian wrote:

> Hallo,
>
> jetzt habe ich endlich ein Basissystem erstellt mit X und kde.
> Leider klappt das mit dem Starten nicht.
>
> Wo sind eigentlich die schönen Deutschen Installationsleitungen hin? Jetzt
> zwar aktualisiert aber meißt nur noch in Englisch. In der Regel taten es die
> alten aber noch.
>
> Am Montag, 6. Oktober 2014, 07:22:02 schrieb wirkzeit Design & Technologie:
> > Hallo,
> > hier im Oberbergischen gibt es noch einen der auch eine verwaiste
> > Mailingliste hortet :-)...
> >
> > Ich habe exakt diese Konstellation: OpenSuse 13.1 und Gentoo 2.2.
> > Habe mir das System komplett über die chroot Umgebung aus OS
> > zusammengebaut und auch getunt.
> > Meinen selbst kompilierten Kernel habe ich einen Namen gegeben, der
> > keine Versionsnummer hat (brauche keine dutzenden von Kernel. Entweder
> > der aktuelle läuft oder net :-) )...
> > Dann habe ich das ganze über OpenSuse/Yast/Bootloader suchen- und in der
> > grub2/grub.cfg eintragen lassen.
> > Alles paletti und funktioniert wunderbar.
>
> Mein Suse hatte lange Probleme den Bootloader überhaupt zu konfigurieren.
> Jetzt mit dem Aktuellem Suse sieht der etwas anders aus. Suse hat den gentoo
> kernel auch gefunden und Eingebunden wenn der auch suse heißt.
> In Yast finde ich nichts den Eintrag umzubenennen und die Grub cfg
> überschreibt Yast wieder.
> Aber das größere Problem ist das Suse dem Kernel seine eigene Rootpartition
> unterjubelt. Das habe ich leider erst später bemerkt.
> Gentoo verhielt sich zwar nicht wie erwartet aber den Fehler habe ich auf
> meine konfiguration genommen. Aber als dann das Suse System meine Befehle
> unter Gentoo in der History hatte wurde mir das klar.
>
> Wie ich das eingestellt bekomme erschließt sich aber unter Yast nicht.
> Die 3 Reiter welche mir zur Verfügung stehen lassen da keine Einstellungen zu.
> Boot Code Options
> Kernel Parameters
> Bootloader Options
>
> >
> > Obwohl Gentoo mein bevorzugtes BS ist, pflege ich auf der gleichen
> > Platte noch meine "alte" OS :-). Das hat den Vorteil, dass ich mal eben
> > mit rsync Gentoo, oder andersrum OpenSuse sichern kann. /home und alle
> > Datenplatten sind eigene HD Devices. Ab und an mal die ganze BS Platte
> > mit Clonezilla sichern (SSD mit 60GB) und schon schläfst du gut :-)...
>
> So ähnlich stelle ich mir das auch vor.
>
> Gruß
> Sebastian
>